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Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

 

 

 

Was ist Umkehrosmose?

 

Umkehrosmose ist Trinkwasserfiltration.

Leitungswasser wird hierbei gegen eine halbdurchlässige Membrane gedrückt, deren Poren so klein sind, dass nur Wassermoleküle durch sie hindurch gelangen.

99% aller Verunreinigungen bleiben vor der Membrane hängen und werden in den Abfluss gespült. Auf der anderen Membranseite sammelt sich das gereinigte Trinkwasser.

 

 

Entfernt eine Umkehrosmose-Anlage auch Mikroplastik? 

 

Ja, sämtliche im Leitungswasser enthaltene Mikroplastik Teilchen, werden von der Membrane abgefangen und aus dem Trinkwasser gefiltert.

 

 

Was braucht eine Umkehrosmoseanlage:

 

Umkehrosmoseanlagen brauchen zum filtrieren einen Mindestleitungsdruck von 4 Bar. Ist dieser nicht gegeben, raten wir zum Kauf einer Umkehrosmose Anlage mit Pumpe.

Sie garantiert einen konstanten Wasserdruck auf die Membrane und damit bestes Trinkwasser.

 

 

 

Woher weiß ich wie hoch der Leitungsdruck in meinem Haus/ meiner Wohnung ist?

 

Oft gibt es am Wassereingang zum Haus einen sogenannten Manometer, auf dem der Druck angegeben wird, mit dem das Wasser ins Haus gelangt.

Gibt es diesen nicht, kann man entweder beim Wasserwerk oder bei dem Vermieter nachfragen.

Am schnellsten geht es, wenn man einen 10Liter Eimer unter den Wasserhahn stellt, den Perlator abschraubt und das Wasser aufdreht. Gleichzeitig stoppt man die Zeit, bis die 10 Liter im Eimer erreicht wurden.

Dauert es 25 sec bis die 10 Liter erreicht wurden, dann liegt ihr Wasserdruck bei optimalen 5 Bar. Dauert es 40 sec., dann liegt der Druck bei knapp 3,5 Bar.

 

 

Es kommen 4 Bar Leitungsdruck im Haus an, aber ich wohne im 4. Stock

 

Grade in Mehrfamilienhäusern kommt es oft vor, dass der Wasserdruck zwar am Hauseingang ausreichend ist, aber nicht in gleicher Stärke in der Wohnung ankommt.

Das liegt in der Regel daran, dass auf dem Weg in die oberen Wohnungen schon so viel Wasser benötigt wird, dass zeitweise nicht mehr genügend Druck in den höher gelegenen  Wohnungen ankommt.

Um sicher zu gehen, raten wir deshalb in Mehrfamilienhäusern eher dazu Anlagen mit Druckerhöhungspumpe zu installieren, um einfach auf der sicheren Seite zu sein und eine gut funktionierende Umkehrosmoseanlage zu gewährleisten.

 

 

Vorteile einer Umkehrosmoseanlage:

 

Bestes Trinkwasser immer frisch aus der Leitung, ohne lästiges Tragen von Wasserflaschen, als Erster von vielen Gründen für eine Osmoseanlage.

Das Leitungswasser als auch die sog. Flaschenwasser in Deutschland sind gut, aber aufgrund der vermehrten Verunreinigungen des Grundwassers werden Umkehrosmosesysteme gebraucht.

Sie entfernen alle Verunreinigung bis zu 99% aus dem Leitungswasser und stellen Trinkwasser auf höchstem Niveau her.

 

 

Kann ich die Reinheit meines Trinkwassers messen?

 

Wir empfehlen jedem Besitzer einer Umkehrosmose Anlage, ein sogenanntes TDS/µS Messgerät.

Mit diesem Gerät lässt sich die Leitfähigkeit (die Summe der im Wasser gelösten Stoffe) des Wassers ermitteln.

Es wird nur kurz in das zu messende Wasser getaucht und zeigt sofort auf dem Display das ermittelte Ergebnis der Wasserqualität. Normalerweise liegt dieses bei Osmose Wasser (ohne Remineralisierungs-Kartusche) zwischen 10µS und 50µS.

Gemessen wird nach dem die Anlage zirka 2 Wochen in Betrieb ist, neu oder nach dem Filterwechsel.

Nach den 2 Wochen wurde die Anlage so gut in Betrieb genommen, dass der dann gemessene Wert repräsentativ ist für die Filtrierung.

Dieser Wert ist dann auch der Ausgangswert, welcher nicht durch Filterwechsel erreicht werden kann, sondern nur durch den Wechsel der Membrane.

Somit ist dieser Wert, der mit den Monaten ansteigt, auch das Indiz für einen Membranwechsel.